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Indexierbarkeit

Die Fähigkeit einer Webseite, im Index einer Suchmaschine gespeichert und in den Suchergebnissen angezeigt zu werden, bestimmt durch technische Faktoren und Regeln.

Indexierbarkeit ist die Eigenschaft einer Webseite, die festlegt, ob Suchmaschinen sie in ihren Index aufnehmen können und wollen, um sie in den Suchergebnissen abzurufen. Eine indexierbare Seite ist eine, die Googlebot crawlen, parsen und in den Google-Index aufnehmen kann, ohne durch eine Regel blockiert zu werden.

Indexierbarkeit ist nicht dasselbe wie Ranking. Eine Seite kann vollständig indexierbar sein und trotzdem schlecht ranken (oder für eine bestimmte Suchanfrage gar nicht erscheinen), weil der Inhalt schwach ist, die Autorität gering oder die Relevanz unzureichend. Umgekehrt wird eine nicht indexierbare Seite niemals in den Suchergebnissen erscheinen, egal wie gut sie optimiert ist.

Die wichtigsten Faktoren, die die Indexierbarkeit blockieren: ein noindex-Meta-Tag (<meta name="robots" content="indexability">), ein noindex-HTTP-Header (X-Robots-Tag: noindex), der Ausschluss durch robots.txt (die URL ist vom Crawling blockiert und kann daher nicht indexiert werden), ein Canonical-Tag, der auf eine andere URL verweist, Login-Barrieren (die Seite erfordert eine Authentifizierung) oder ein Server, der beim Crawlen einen Fehlercode (4xx, 5xx) zurückgibt. Die häufigste Ursache ist das versehentliche Hinzufügen von noindex zu Seiten, die indexiert werden sollten – oft durch eine CMS-Einstellung, eine Staging-Umgebung, die nie in den Live-Betrieb überführt wurde, oder ein fehlerhaftes SEO-Plugin.

Um zu prüfen, ob eine bestimmte Seite indexierbar ist, nutzen Sie das URL-Prüftool in der Google Search Console. Es zeigt den Indexierbarkeitsstatus, die kanonische URL und etwaige blockierende Regeln an. Für eine umfassende Prüfung der gesamten Website können Tools, die mit der Google Search Console API integriert sind, alle nicht indexierbaren URLs nach Gründen gruppiert anzeigen.